Slider

2-Tagesübung KFB1

Nach knapp einem Jahrzehnt wieder auf 2-Tagesübung

Wehrbleck (mt) – Neun Jahre hat die Kreisfeuerwehrbereitschaft keine 2-Tagesübung mehr gemacht. „Das Interesse war einfach nicht da“, sagte der Bereitschaftsführer Thomas Erdt zu den Gründen im Vorfeld der Übung. „Aktuell ist die Stimmung bei den Kameraden, die aus Feuerwehren der Gemeinden Stuhr und Weyhe, sowie aus den Städten Syke und Bassum stammen sehr gut und dann kommt auch schnell der Wunsch nach einer großen Übung wieder dazu“. So machten sich die aus vier Zügen bestehende Bereitschaft, vom Sammelpunkt in Bassum aus, auf Kolonnenfahrt in Richtung Feuerwehrtechnische Zentrale in Wehrbleck. Dies war nicht der Ort der Übung, sondern der Übernachtungsort. Nach einer kleinen Stärkung, die die Kameraden von der Kreisfeuerwehrküche vorbereitet hatten, ging es zum Übungsort kurz hinter die Landkreisgrenze nach Nienburg in die Vogtei. Der Bereitschaftsführer der 2. Kreisfeuerwehrbereitschaft Axel Bodenstab arbeitet im Hauptberuf bei der ExxonMobil Production Deutschland GmbH, die ihr Werk dort hat. Er hatte mit seinen Kollegen eine auf die vier Fachzüge zugeschnittene Übung an vier Stationen ausgearbeitet und die Exxon Mobil ermöglichte den ehrenamtlichen Feuerwehrleuten den Zutritt zum Firmengelände und die Nutzung der Gerätschaften der Werkfeuerwehr. Für den Gefahrstoffzug gab es eine Lage in der ein Leck in einem großen Behälter abgedichtet und auslaufende Chemikalien aufgenommen werden mussten. Die Messstaffel übernahm hierbei die Umgebungskontrolle. Auch für Sie wurden spezielle Übungsteile eingebunden, so dass auch „echte“ Messergebnisse verzeichnet und weitergegeben wurden. Die Fachzüge Wassertransport, Wasserförderung und Technische Hilfe übten nacheinander an den Stationen Wasserförderung auf Industrietürmen, Wasserförderung in großen Mengen mit einem Wasserfördersystem und Industriebrandbekämpfung. Das Highlight für alle Brandschützer war hierbei der Übungstrailer der Firma Fireflash aus Holland, bei dem die Feuerwehrleute mit einem einfachen Hohlstrahlrohr eine Flamme an einer Gasleckstelle unter Kontrolle bringen und damit ein Abschiebern der Gasleitung ermöglichen konnten. Drei Stunden dauerte die Übung insgesamt, bis die Einsatzkräfte wieder zum Übernachtungspunkt zurückkehren konnten. Abends fand dann an der FTZ noch das gemeinsame Grillen aller Einsatzkräfte statt. In einer Nachbesprechung lobten alle Zugführer die toll vorbereiteten Übungsteile und bedankten sich bei der Exxon Mobil und bei Axel Bodenstab und seinem Team für die Vorbereitung. Am Sonntagmorgen endete die Übung nach einer Abschlussbesprechung und einem gemeinsamen Frühstück.

Warnung: Keine Bilder im angegeben Ordner vorhanden. Bitte Pfad kontrollieren!

Debug: angegebener Pfad - http://kfv-diepholz.de/images/2013-08-10-2-tagesuebung-kfb1